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  • Eisenberg (Pfalz)

    Zusammen mit Ramsen und Kerzenheim bildet Eisenberg im Landkreis Donnersbergkreis die Verbandsgemeinde Eisenberg.

    Neben dem reinsten Klebsand der Welt hat die Stadt Eisenberg auch eine Sage zu bieten:

    „Die unverwesliche Hand“

    „In einem Schaukasten im Eingangsbereich der protestantischen Kirche wird die so genannte unverwesliche Hand gezeigt. Es handelt sich dabei um die Überreste einer menschlichen Hand, die mit der Sage um einen Meineid verbunden ist.

    In Schillers Volkskalender Der Sickinger Bote für das Jahr 1853 heißt es dort, dass zwei Waldbesitzer über die Grenzen in Streit gerieten und vor das Gericht zogen. Aus Mangel an deutlichen Kennzeichen musste das Gericht auf die Aussage eines Försters hin entscheiden, der jedoch von einem der beiden Kontrahenten bestochen war. Als der Förster beerdigt wurde, zerbrach sein Sarg und die Hand des Toten ragte aus dem Grab. Man versuchte sie wieder mit Erde zu bedecken, aber da sie sich zu einem falschen Schwur erhoben hatte, fand sie im Grab keine Ruhe.„

    In dem Volkskalender heißt es abschließend:

    „Da erkannte man das Gericht Gottes an dem Meineidigen und löste die Hand zum ewigen Andenken ab. Unverweslich, wie sie ist, wird sie wohl noch heute in der Kirche zu Eisenberg gezeigt. Der Erzähler wenigstens hat sie mit eigenen Augen gesehen.“

    Quelle: Wikipedia.

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