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Das Kloster Rosenthal

Kloster Rosenthal

(Heute: Rosenthalerhof bei Kerzenheim in der Pfalz) war ein Zisterzienserinnenkloster, das der Muttergottes geweiht war. Es liegt im Rodenbachtal. Das Kloster wurde 1241 durch Graf Eberhard II. von Eberstein, Burgherr zu Stauf, und seine Gemahlin Adelheid von Sayn gestiftet. Nach der Schlacht bei Göllheim wurde hier König Adolf von Nassau bestattet (1309 nach Speyer überführt). 1572 gab die letzte Äbtissin Elisabeth von Geispitzheim ihr Amt auf und überließ das Kloster und seinen Besitz der Herrschaft Nassau-Saarbrücken. Die Kirchenruine wurde 1851 vom Landrat des Kantons Göllheim zugunsten des historischen Vereins der Pfalz und

der bayerischen Bezirksregierung in Speyer gekauft. Heute betreut der Historische Verein Rosenthal und Umgebung e.V. die eindrucksvolle Anlage.

Die Sage

Auf der Landstraße von Grünstadt nach Göllheim gelangt man bei Kerzenheim auf schmalem Waldwege in ein enges Thälchen, in welchem etwa dreiviertel Stunden waldeinwärts das graue, gothische Thürmlein des ehemaligen Klosters Rosenthal aus dem Schatten der Bäume trauernd hervorragt. Eberhard II., Graf von Eberstein und seine Gattin Adelinde waren die Stifter desselben. Der Name soll aus dem Wappenschilde der Grafen von Eberstein, welche eine Rose in weißem Felde führten, entlehnt worden sein. Dagegen hielten die Nonnen zu Rosenthal an der Sage, es seien, als man mit dem Baue des Klosters mitten im Winter beschäftigt war, blühende Rosen in den Gesträuchen gefunden und daher dem Kloster der Name beigelegt worden. Es war im Jahre 1298, als der unglückliche Kaiser Adolph von Nassau auf dem Felde bei Göllheim den Tod fand und darauf im Kloster Rosenthal beigesetzt wurde.

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