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Der Donnersberg

Donnersberg

Der Donnersberg ist mit 687 Metern das höchste Bergmassiv der Pfalz. Der mehrere Kuppen tragende Berg liegt im Nordfälzer Bergland zwischen Rockenhausen und Kirchheimbolanden, nicht ganz im Mittelpunkt des Städtedreiecks Bad Kreuznach, Worms und Kaiserslautern. Seine höchste Erhebung ist der Königstuhl, ein (mit viel Fantasie) als thronartig anzusehendes Felsstück.

Der Keltenwall besteht aus einem Ost- und einem Westwerk und wurde von den Kelten zweimal erneuert. Im Innern des Walls (und das ist bisher einmalig) befindet sich eine Viereckschanze. Am sogenannten Schlackenwall am nördlichen Eckpunkt laufen seit dem Jahr 2004 Ausgrabungen mit dem Ziel, eine keltische Glasproduktion nachzuweisen. Erste Grabungsergebnisse machen die These wahrscheinlich, dass die Kelten am Schlackenwall Rhyolith in Öfen verglast haben, um so zu Rohglas zu gelangen, das zur Herstellung von Schmuck und Gebrauchswaren weiterverwendet wurde.

Ludwigsturm
Fernsehturm
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Der Ludwigsturm

900 m östlich des Königstuhls wurde 1864/65 durch ein pfälzisches Turmbaukommitee der 27 m hohe Ludwigsturm gebaut. 1952 musste man ihn von Grund auf restaurieren, um ihn vor dem Abriss zu bewahren. Heute wird der Turm vom Donnersbergverein betreut.

Der Fernsehturm

Nahe dem Ludwigsturm wurde 1961/62 in Stahlbetonbauweise ein 204,82 m hoher Fernsehturm des Südwestrundfunks errichtet. Er dient als (analoger) Grundnutzsender für UKW-Hörfunk und Fernsehen. Der für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Turm wurde zu einem weithin sichtbaren Wahrzeichen des Donnersbergs.

 

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